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Schnarchen gehört zu der unangenehmen Geräuschkulisse im Schlafzimmer, kann für den Partner sehr störend sein und für einen selbst sogar gesundheitsschädliche Folgen haben. Das Gefährliche am Schnarchen sind die krankmachenden Schnarch Atemaussetzer, das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom.

Bei Schnarch Atemaussetzer kommt es zu Atemstillständen während man schläft. Die Betroffenen merken dies meist nicht, erfahren es lediglich durch ihren Partner, so sie einen haben. Außerdem leiden sie an einer ausgeprägten Tagesmüdigkeit, die so schlimm sein kann, dass sie in einen Sekundenschlaf fallen. Männer leiden 3 bis 6 mal häufiger darunter als Frauen.

Wie kommt es zur Schlafapnoe-Erkrankung, und wie schädlich ist sie wirklich?


Bei den Schlafapnoe-Phasen wird das Blut weniger mit Sauerstoff versorgt. Der Körper des Betroffenen wird ständig in Alarmbereitschaft versetzt und die Körperfunktionen sind erhöht, der Puls beschleunigt sich. Der Schlafende nimmt dies meist nicht wahr.

Es gibt zwei verschiedene Formen der Schlafapnoe. Die obstruktive Form ist mit 90 % die häufigste und bedeutet, dass die Atemwege verlegt werden und es deshalb zu Atemstillständen kommt. Das kann durch eine starke Entspannung der Atemmuskulatur der oberen Luftwege geschehen. Die Apnoe-Phase dauert von 10 Sekunden bis 2-3 Minuten. Der Sauerstoffgehalt im Blut fällt ab. Das Gewebe wird mit Sauerstoff unterversorgt und es erfolgt eine Weckreaktion des Körpers. Der Erholungsfaktor im Schlaf ist somit reduziert.

Die andere Form der Schlafapnoe hat ihren Ursprung im Gehirn. Durch Schäden im zentralen Nervensystem kann die Atemmuskulatur nur fehlerhaft gesteuert werden. Der Betroffene vergisst das Atmen. Hier können genetische Faktoren eine Rolle spielen oder eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung vorliegen.

Die Ursachen für Schlafapnoe


Die Ursachen für Schlafapnoe sind sehr vielfältig. Übergewicht spielt eine enorme Rolle. Es kann die Nasenatmung durch Polypen oder Verkrümmung der Nasenscheidewand behindert sein. Vergrößerte Rachenmandeln verengen ebenfalls die Atemwege wie eine erschlaffte Rachenmuskulatur während des Schlafes. Der Konsum von Alkohol, Nikotin und sedierenden Medikamenten führt zu einer schlafferen Atemmuskulatur. Angeborene Fehlstellungen des Unterkiefers und vergrößerte Weichteile (Zunge) verringern das Lumen der Atemwege und fördern die Schnarch Atemaussetzer.

Symptomatisch für die Schlafapnoe ist das laute Schnarchen mit den dazwischen liegenden Atemstillständen. Danach folgt ein heftiger, seufzender Atemzug. Die Atemstillstände dauern von mindestens zehn Sekunden bis drei Minuten und es gibt mehr als zehn Atempausen pro Schlafstunde. Die Betroffenen können meist nicht durchschlafen. Am Tage sind sie müde und neigen zum Sekundenschlaf. Morgens leiden sie unter Kopfschmerzen und Schwindel. Sie fühlen sich wie gerädert. Der Mund ist trocken durch die Mundatmung. Sie können sich schlecht konzentrieren und leiden unter Gedächtnisstörungen. Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Impotenz können auftreten.

Vorsicht: Schlafapnoe schädigt das Gehirn

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